Read Callas by David Bret Online

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.de Sie hat sich tapfer geschlagen, das Publikum sparte nicht mit Applaus, aber das war es auch So trocken kommentierte Franco Zefirelli den letzten Auftritt der Diva unter seiner Regie am 5 Juli 1965 im Londoner Covent Garden Ihre Stimme, nur noch ein Schatten vergangener Tage, sie selbst ein hypochondrisches, von Depressionen geplagtes Nervenb ndel Zefirelli, der sie mit diesem Engagement aus ihrem Seelentief herausholen wollte, war klar, an diesem Abend hatte die Karriere der Tosca Maria Callas ihr Ende gefunden Das Legendenbr nnlein sprudelt noch immer munter die M r der Wandlung vom h sslichen Entlein zum herrlichen Schwan hervor Tatsache ist, dass Mutter Kalogeropoulos so der urspr ngliche Name der im Jahr 1923 in die Vereinigten Staaten immigrierten griechischen Familie die Sopranqualit ten ihrer Tochter fr h erkannte und, brennend vor Ehrgeiz und Profitgier, vorantrieb Ihren Mann, einen verkrachten Apotheker und Bankrotteur, hatte Mama l ngst beiseite gelegt Sp ter bekannte die Callas, ihre gesamte Karriere sei eine einzige Ersatzhandlung f r die mangelnde Zuwendung ihrer lieblosen Eltern Der herrliche Schwan Maria Callas wurde zwar 1937 mit einer La Traviata Auff hrung in Chicago schlagartig zum Weltstar, vermochte aber auch zeitlebens das Kr ftefeld zwischen Verletzen und Verletztwerden nie zu verlassen Welcher Ruf der gnadenlos ihrer Kunst Verpflichteten vorauseilte, l sst sich an Herbert von Karajans zarter Reaktion auf Zefirellis Wunsch nach einer gemeinsamen Tosca Verfilmung ablesen Lieber wolle er sich umbringen, als mit diesem ekelhaften griechischen Weibsbild zusammenzuarbeiten Leben und Sterben dieser wohl immer noch besten S ngerin des vergangenen Jahrhunderts, Kultfigur und Aff renk nigin der Regenbogenpresse, l sst David Bret in einem gewaltigen Bilderbogen noch einmal auferstehen Allein der 70 seitige Anhang mit detaillierten Konzert und Opernauftritten sowie s mtlichen Rundfunk und TV Aufnahmen der G ttlichen machen das Werk zu einem Muss f r jeden Opernfan Ravi UngerDer Verlag ber das Buch Die Oper ist ein Schlachtfeld Maria Kalogeropoulos, die sch chterne, dickliche und kurzsichtige Tochter griechischer Einwanderer in New York, ist das Urbild des h lichen Entleins, das sich durch pure Willenskraft und innere berzeugung zum Schwan wandelt Ihr au ergew hnliches Talent, ihre Arbeitswut, ein uners ttlicher Hunger nach Anerkennung und k nstlerischer Wahrhaftigkeit machten aus ihr die gr te Operndiva des 20 Jahrhunderts, unerreicht sogar von den meisten ihrer gro en Nachfolgerinnen.David Bret zeichnet mit einer F lle von Details, Anekdoten und immer noch unbekanntem Material den Weg und die Stationen eines absoluten Profis nach, er l t die Diva auferstehen, deren Wutanf lle und Vertragsbr che nicht weniger zur Sensation wurden als ihre Auftritte, die Ikone , zu der sie sich selbst f r ihre Callas Boys stilisierte, die Frau, die es darauf abgesehen hatte, homosexuelle M nner zu bekehren er l t die tragischen Seiten der Verf hrerin aufscheinen, die an ihrer gro en Liebe zugrunde ging, Aristoteles Onassis, dessen Tod sie in eine Spirale von Depression, Drogenabh ngigkeit und Einsamkeit zog, wo am Ende Tag und Nacht nicht mehr zu trennen waren.Ein Buch f r Musikliebhaber und kenner, f r Fans, f r Callas Boys und f r alle, die dem Geheimnis des k nstlerischen Genies auf der Spur sind....

Title : Callas
Author :
Rating :
ISBN : 3434504931
ISBN13 : 978-3434504931
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Europ ische Verlagsanstalt Auflage 2 Auflage 2001
Number of Pages : 399 Pages
File Size : 667 KB
Status : Available For Download
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Callas Reviews

  • Amazon Customer
    2020-03-19 06:11

    Wer ist dieser David Bret? Jemand, der viele Callas-Anekdoten kennt, sich mit seinem Werk anscheinend an eine schwule Zielgruppe richtet und sehr offensichtlich auf die schnelle Mark aus ist. Die „Biographie" der Callas, vordergründig ganz elitär mit italienischen Arienzitaten als Kapitelüberschriften, besteht hauptsächlich darin, daß nacheinander oder durcheinander ihre Auftritte abgehakt werden, verbunden durch Klatsch und Anekdoten, gerne aus den unteren Schubladen. Bret läßt sich kaum eine Möglichkeit zu einer schlüpfrigen Andeutung entgehen. So insinuiert er z.B., Callas hätte ihren Ehemann schon kurz nach der Hochzeit mit ihrem Ex-Freund betrogen. Wie sollte das mit einer Frau zusammenpassen, die sich weigerte, eine Ehebrecherin in Viscontis Film „Senso" darzustellen (S. 127) oder viel später zu Beginn ihrer Affäre mit di Stefano dies selbst seiner Frau beichtete, weil sie sich schämte? Diese Frage stellt sich für Bret gar nicht. Bitte immer schön an der Oberfläche bleiben.Ärgerlich das förmliche Suchen nach Schmutz: Die Tosca von 1953 „war auch das Resultat einer ganzen Reihe von lautstark und mitunter sogar vulgär ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten, Beleidigungen und gemeinen Streitereien, die die Scala bis in die Grundfesten erschüttert hatten" (S. 110). Bis in die Grundfesten, huch, na so was! Bret (oder der Übersetzer) muß beim Schreiben eine Phrasendreschmaschine benutzt haben. Es ist auch amüsant, wenn er von Situationen unter vier Augen berichtet, als sei er dabeigewesen: „Die Antwort, die sie Ghiringelli gegeben hat, kann man auch heute noch nicht drucken." (S. 83). Nur zu, Herr Bret, Papier ist geduldig - ihr „Werk" ist ja dafür ein sehr gutes Beispiel. Eine richtiggehende Beleidigung des Lesers stellen aber die sachlichen Fehler und die dauernden, unübersehbaren Setzfehler dar („Gurnematz" statt „Gurnemanz"). Was schreibt Bret über den großen Fritz Wunderlich? Er„war stolz auf seinen pfälzischen Dialekt" (ein Pfälzer Tamino??) und sei bei einem Autounfall gestorben. Tatsächlich starb Wunderlich bei einem Treppensturz! Fiel dies niemand in der Europäischen Verlaganstalt auf? Der Verlag scheint keinen Übersetzer/Lektor zu haben, der auch nur die gängigsten Namen aus der Opernwelt kennt oder wenigstens rudimentäres Italienisch beherrschen würde. Der Dirigent Antonino Votto wird fast durchgehend Antonio genannt. Es ist schon fast die Ausnahme, wenn die italienischen Arientitel oder Zitate korrekt wiedergegeben werden! Ich vergaß: ein nicht endenwollender Anhang listet alle Auftritte und Rundfunk-, TV- etc. Aufnahmen auf. Eine Fleißarbeit, die aber für jemand wie mich, der nicht zum Fetischismus neigt, uninteressant ist und ohnehin nicht auf Richtigkeit zu überprüfen ist. Ich hoffe, daß nicht allzu viele Leute auf dieses Buch hereinfallen. Ich bekam es als Geschenk und wollte den Schenkenden nicht dadurch enttäuschen, daß ich es umtausche. Ich hätte auf meiner innere Stimme hören sollen. Schade um das viele Geld! Zumindest sieht es im Regal ganz gut aus. „Ein Muß für jeden Opernfan"? Hau wech den Scheiß!!

  • Roland Schied
    2020-03-31 06:29

    Viel Klatsch, aber gut recherchiert. Insgesamt: Rezensionen, die dem Callas Freund Neues vermitteln, das er aus anderen Büchern noch nicht kennt