Read Menschen am Berg: Geschichten vom Leben ganz oben (National Geographic Taschenbuch, Band 40410) by Melanie Mühl Online

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Ausgezeichnet mit dem Preis Berg.Welten 2009 Bergsteiger und Skifahrer, Touristen und Einheimische, Tunnelbauer und Aussteiger Berge sind Lebens und Sehnsuchtsr ume zugleich Majest tisch, m chtig, ewig, aber auch archaisch und gef hrlich ziehen sie uns in ihren Bann Die Journalistin Melanie M hl ist dieser Faszination nachgegangen und hat Menschen besucht, die in den Bergen leben, die sich ihnen unterordnen, auf und in ihnen arbeiten oder sie als Ort ihres Gl cks gew hlt haben Ihre von Kritik und Lesern gefeierten Reportagen sind gepr gt von einer einf hlsamen Neugier, von einer genauen Beobachtung und einem ungemein eindringlichen Stil....

Title : Menschen am Berg: Geschichten vom Leben ganz oben (National Geographic Taschenbuch, Band 40410)
Author :
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ISBN : 3492404103
ISBN13 : 978-3492404105
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : NG Taschenbuch 1 Oktober 2011
Number of Pages : 144 Seiten
File Size : 987 KB
Status : Available For Download
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Menschen am Berg: Geschichten vom Leben ganz oben (National Geographic Taschenbuch, Band 40410) Reviews

  • Andi1978
    2020-04-05 00:53

    Da ich selbst die Berge liebe, habe ich mir dieses Buch gekauft. Es enthält einige wunderschön einfühlsam geschriebene Geschichten über das teils harte und doch noch sehr ursprüngliche Leben in den Bergen, abseits des für uns alltäglichen Luxus.Beim Lesen dieser Geschichten fühlte ich mich direkt in die Berge versetzt und fast, als würde ich die beschriebenen Menschen beobachten. Echt gut.Den Stern Abzug gibt es für den etwas irreführenden Titel des Buches. Die Lebensgeschichte einer holländischen Familie und eine Geschichte über Bären (man erfährt, woher der "Problembär" Bruno stammt) haben nichts wirklich mit "Menschen am Berg" zu tun.

  • Manfred B.
    2020-04-01 20:47

    Mit dem Buch „Menschen am Berg – Geschichten vom Leben ganz oben“, erschienen im Oktober 2011 als erweiterte Taschenbuchausgabe im Piper Verlag München, ist der Journalistin Melanie Mühl eine interessante und leicht zu lesende Ansammlung von Reportagen gelungen. In zehn kurzen Kapiteln, einschließlich der einleitenden Erklärung, wie die Autorin selbst den Weg zurück in die Berge fand, geht es um Bergbauern, um den Klimawandel und den Rückgang der Alpengletscher, um Urlaube in den Bergen, um Problembären und Rallyefahrer auf den Alpenpässen, um den Bau des Gotthard-Basistunnels, und natürlich, wie immer wenn es um Berge geht, auch um den größten Bergsteiger aller Zeiten, Reinhold Messner. Das Kapitel „Die Einmannsekte“ wurde bereits in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung abgedruckt, wo ich es als großer Messner-Fan bereits gelesen hatte bevor ich mir dieses Buch gekauft habe. Insgesamt entsteht so ein Bild vom Leben in den Alpen, von den Menschen, die dort leben und überleben, die die Bergwelt und ihre Kulturlandschaften gleichzeitig erhalten, und vom Umgang mit der Natur. Ein kleines Buch mit gerade einmal 132 Seiten, ein Lesevergnügen für einen Nachmittag.

  • Frank P. Wehinger
    2020-03-20 23:55

    Die Journalistin ist ihrem Genre treu geblieben, hat mehrere Features rund um die Alpen geschrieben. Das ganze gehört normalerweise in die Sonntagszeitung, hier wurde aber ein Buchdeckel drum gemacht, fertig war das Buch. Die einzelnen Geschichten sind nicht bis mäßig interessant. Sprachlich ist das Buch natürlich gelungen, wie allseits anerkannt wird. Aber was will man auch sonst Positives sagen?

  • Ana Purna
    2020-03-15 19:04

    Es gibt Bücher, die legen wir erst wieder zur Seite, wenn sie Zeile für Zeile ausgelesensind. "Menschen am Berg" - leise, anmutig und zart geschrieben von Melanie Mühl, ist dasbeste Beispiel dafür. Ihre wunderschön formulierten Bilder sind es vor allem, die unsinnehalten lassen. Genauso wie die originelle Konstruktion der Sätze oder das sympathischfremd klingende Schwyzerdytsch. "Der Winter bringt die Einsamkeit", schreibt sie etwa. Ausdem Mund des über achtzigjährigen Sepp Jauch aus Golzern im Kanton Uri klingt das dannso : "Hyyr hed äs etz äü gottloos friä afä winterä unt chüüm me wèllä heerä",Mühl nimmt uns sanft an der Hand und führt uns ganz ruhig zu ihren Menschen denBerg hinauf. In zehn Kurzgeschichten lässt sie uns still teilhaben an deren Leben, derenGedanken, an deren Gefühlen, Hoffnungen und Ängsten. "Im Tal sind Liebesbeziehungeneine Herausforderung, auf dem Berg sind sie eine Kunst", heißt es etwa am Hof der Wehrlis,bei Roger und Regula, auf 1250 Metern Seehöhe, am Leubringenberg. Je intensiver wir in dasBüchlein eintauchen, desto klarer wird die Sicht: "Man muss nur lange genug auf dem Bergleben, dann ist die Stadt eine merkwürdige Welt."Auf der letzten Seite angelangt, wünschen wir uns eine Fortsetzung. Oder aber wir legendas Büchlein zur Seite, wissend, dass wir die Geschichten der "Menschen am Berg" immerwieder lesen werden. Der Berge wegen. "Es war einer dieser Tage, die dafür gemacht sind,Menschen, die ständig ans Meer fahren, zu bekehren."

  • Dr. Reinhard Lahme
    2020-04-04 19:39

    Die junge FAZ-Redakteurin (Feuilleton) Melanie Mühl berichtet in ihrer den Sammelband "Menschen am Berg" einleitenden autobiographischen Notiz "In der Höhe", daß sich ihre Begeisterung für die Berge erst auf Umwegen entwickelt hat. Den Eltern, vor allem dem vielleicht zu sehr drängenden Vater, gelang es nicht, dem Mädchen Melanie die Furcht vor den steilen Felswänden in den Dolomiten zu nehmen. Zum Glück für sie streikten die Kniee des älteren Bruders, so daß das nunmehr für viele Jahre bevorzugte Ferienziel Nizza und das Meer wurde. Erst dem "Mann an meiner Seite" gelang es, sie wieder mit den Bergen zu konfrontieren. "Ich hatte die Berge als Kind verlassen, und als erwachsener Mensch kam ich zurück... Nun fühlte ich mich ihnen gewachsen".Melanie Mühl umkreist das Bergthema in acht sehr unterschiedlichen Texten. Bei einem Glaziologen erfährt sie viel über den Rückzug der Gletscher, die schon in 100 Jahren verschwunden sein könnten; sie nimmt Kontakt auf mit Tunnelbauern, die sich durch das Gotthardmassiv wühlen; sie beschäftigt sich mit der Auswilderung von Braunbären im Trentino und mit einer Oldtimer-Berg-Rallye; sie begibt sich auf eine durch Photographien ausgelöste Spurensuche...Faszinierend sind ihre behutsamen Porträts von Menschen, die inmitten der Berge leben: Der in sich ruhende Bergführer und Rettungschef der Region Oberengadin; die drei über 80 Jahre alten Brüder mit ihren blauen, immer noch jugendlich wirkenden Augen, die auf der abgelegenen Alp Golzern im Kanton Uri leben; ein Ehepaar, das sich dem harten Überlebenskampf in den Jurabergen, den sie nur gemeinsam bestehen können, stellt.Die Autorin besticht durch ihre einfühlsame Beobachtungsgabe, ihre wohltuende Zurückhaltung gegenüber den sich ihr öffnenden Menschen und durch ihre bewußt zurückgenommene Schreibsprache, der jede billige Effekthascherei fremd ist.Unbedingt empfehlenswert.Nachbemerkung: Es ist bedauerlich, daß Melanie Mühl ihr großartiges Porträt von Reinhold Messner, das sie in der FAZ veröffentlichte, nicht in ihr Buch aufgenommen hat bzw. nicht mehr aufnehmen konnte.