Read Die zentralen Nebensächlichkeiten der Demokratie: Von Applausminuten, Föhnfrisuren und Zehnpunkteplänen by Philip Manow Online

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Dieses Buch handelt von unserer Demokratie und von Aufsitzrasenm hern, Milbenk se, Inkontinenzwindeln sowie von Zwergschnauzern mit seidenweichem Haarschleier Au erdem noch von zu viel Gel in den Haaren, von Sherry mit geschlagenem Ei, F rdern und Fordern , den T cken elektronischer Abstimmungssysteme und vielem anderen mehr Dass man anhand der Nebens chlichkeiten der Demokratie Wesentliches ber die Demokratie erf hrt und dass das sogar sehr unterhaltsam sein kann, ist die zentrale These dieses Buches Es versammelt von A wie Applausminuten ber F wie Flechtslipper bis Z wie Zehnpunkte plan scheinbar Abseitiges aus dem poli tischen Betrieb Welche Orte, Dinge, Gesten und Worte zeichnen den politischen Alltag aus, und wie nehmen wir B rger und W hler an ihm teil Und was sagen uns diese Orte, Dinge, Gesten und Worte ber die medialen Vermittlungszw nge, das ewige Abgrenzungsspiel, die leidenschaftliche Intensit t und die manchmal auch nur absurde Komik der Politik...

Title : Die zentralen Nebensächlichkeiten der Demokratie: Von Applausminuten, Föhnfrisuren und Zehnpunkteplänen
Author :
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ISBN : 3499632772
ISBN13 : 978-3499632778
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 1 21 Juli 2017
Number of Pages : 560 Pages
File Size : 967 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die zentralen Nebensächlichkeiten der Demokratie: Von Applausminuten, Föhnfrisuren und Zehnpunkteplänen Reviews

  • Milchbar9
    2020-03-21 05:43

    Man kommt aus dem Schmunzeln gar nicht mehr raus und erfährt so unendlich viel über die Lichtgestalten der Demokratie, d.h. unsere Politiker. Der dabei genommene Umweg über Nebensächlichkeiten zielt aber voll in die 12, ein ungewöhnliches, stimmiges, erhellendes Buch.Besonders gefallen haben mir die Burg Wulffenstein, die Gaube des Grauens, Applausminuten und Chlorhühnchen. Was essen Politiker, welche Homestories und Klamotten bieten sie an, all jene Dinge also, mit denen sie sich kaum merkbar an uns anschleichen und Macht ausüben wollen. Eine/r wie wir, dem können wir vertrauen. Kein Wunder also, wenn Frau Wagenknecht Bilder von einem Hummeressen verhindern möchte. Und dass die Bratwurst der gemeinsame Nenner aller Polit-Gourmets ist, wer wüsste es nicht.Politik ist nicht Streit oder Austausch, sondern harsche Machtausübung, die Alternativlosigkeit wird mit Worten vorbereitet und vollendet im Parlament, dessen Abnick-Betrieb Frau Merkel und Herr Lammert zusammen mit den Fraktionsvorsitzenden und weiteren Erfüllungsgehilfen perfektioniert haben.Sie alle versprechen gediegene Provinzialität und Sigmar Gabriel fährt zuhause, man höre und staune: Aufsitzrasenmäher. Kein Bild ist ungeplant, kein Geplapper ohne den Hintersinn, opportunistisch als Gleicher zu glänzen, nur um umso stärker zu herrschen und niemand mehr zu fragen.In der Massendemokratie ist der Dandy natürlich kein Erfolgsmodell und die biedere Frau Merkel ihr innerster, glaubwürdiger Kern. Kurt Becks Flechtslipper war wohl doch zu bieder, aber der Chamäleon-Chic der Kanzlerin, ein farbenwechselnder Blazer, er ist der Hammer, der unser Gehirn abschaltet: diese Frau will nichts Böses, gut, ob sie wirklich klug ist, ist dann auch egal.Kennen Sie noch Nils Schmid, den Ex-Vorsitzenden der baden-württembergischen SPD, der seine Partei in den Hexler von 12% schob? Er sitzt heute immer noch im Landtag und muss zuschauen wie seine neue Vorsitzende die alte Tante SPD noch weiter nach unten durchreicht, während Herr Drexler der Konkurrenz beleidigt gar nicht mehr die Hand gibt. Nun, an was Herr Schmid auch gescheitert ist, Philip Manow bringt es auf den heiklen Punkt.Unbedingt lesen! Diese zentrale Erkenntnisse von Prof. Manow ist besonders einleuchtend: Einer der größten Fehlschlüsse überhaupt ist, anzunehmen, die Politik hätte den politischen Streit zum Kernthema. Streit wird von der Politik so gut es geht vermieden, sie meidet ihn wie der Teufel das Weihwasser. Dass sich Angela Merkel in der Ausklammerung von Streit alleine von ihren Charaktereigenschaften her besonders wohlfühlt, wer sähe das nicht. Dass dann das Wort alternativlos einer der Zacken ihrer Krone ist, logisch.

  • Susan K.
    2020-03-14 07:54

    Ich weiß wirklich nicht, was der Autor mitteilen möchte. Ich habe lange nicht mehr ein mir dermaßen nichtssagendes Buch gelesen.