Read Nicht denken ist auch keine Lösung: Wie Sie gute Entscheidungen treffen (GU Mind & Soul Einzeltitel) by Christoph Quarch Online

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Irgendwann muss sich jeder entscheiden Kndigen oder bleiben Aufgeben oder durchhalten Trennung oder Neuanfang Vom Banalsten bis zum Wichtigsten die Frage, was man tun soll, holt einen immer wieder ein, und ist selten leicht zu beantworten Verschiedene Stimmen konkurrieren miteinander, die Intuition bleibt aus, Argumente und Gegenargumente halten sich im schlimmsten Fall die Waage Genau hier setzt Christoph Quarchs philosophischer Entscheidungshelfer an Unterhaltsam, informativ und praktisch identifiziert er die Faktoren, die bei der Entscheidungsfindung eine Rolle Verlsslichkeit und Motivationskraft spielen und zeigt Wege, wie wir diese Faktoren gewichten und bercksichtigten knnen Aus den Erkenntnissen aus Neuropsychologie und Philosophie entsteht ein spielerischer Zugang, bei dem der Leserimmer wieder vor neue Entscheidungssituationen gestellt wird und die Faktoren durchspielen kann Am Ende wird er ber ein umfassendes Arsenal an Entscheidungsfaktoren verfgen und eigene Entscheidungen sicher und mit gutem Gefhl treffen knnen....

Title : Nicht denken ist auch keine Lösung: Wie Sie gute Entscheidungen treffen (GU Mind & Soul Einzeltitel)
Author :
Rating :
ISBN : 3833861711
ISBN13 : 978-3833861710
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : GR FE UND UNZER Verlag GmbH 7 Februar 2018
Number of Pages : 208 Seiten
File Size : 774 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Nicht denken ist auch keine Lösung: Wie Sie gute Entscheidungen treffen (GU Mind & Soul Einzeltitel) Reviews

  • M. Lehmann-Pape
    2020-03-26 06:25

    Wenn man es recht bedenkt, stehen täglich vielfache Entscheidungen an. Jeder Handgriff, so automatisiert er auch ablaufen mag, drückt eine dieser Entscheidungen aus. Nun ist es beim Menschen gut eingerichtet, dass die Vielzahl der alltäglichen Handlungen, Erledigungen, Badezimmerbesuche, Kühlschranköffnungen und dutzende Dinge mehr automatisiert ablaufen und keine bewussten oder gar ausführlichen Entscheidungsvorgänge in der Regel bedürfen.Daneben aber, und das ebenfalls gar nicht so selten, sind bewusste Entscheidungen zu treffen. Vielfach in kleineren Dingen, nicht selten in mittelschweren Angelegenheiten und durchaus, hier und da, auch an Punkten, bei denen Entscheidungen (berufliche und private) eine große Tragweite haben und spürbare Folgen nach sich ziehen.Im Gegensatz zu vielfachen anderen Ratgebern, die nicht selten eher Schlagworte vermitteln und weitgehend versuchen, nur und rein praktische „Methoden“ zu Entscheidungsfindungen dem Leser an die Hand zu geben, geht Christoph Quarch einen etwas anstrengenderen, andersartigen Weg. In flottem, gut verständlichem Stil führt er den Leser anhand der Philosophie zunächst ein eine klare Begriffsklärung des Wortes „Entscheidung“ heran, sodann an die „Grundlagen für Entscheidungen“, die philosophisch relevant schon seit hunderten von Jahren Thema der Philosophie sind und schafft dann einen gelingenden Übergang in die praktische Nutzung und Anwendung philosophischer Erkenntnisse für die eigenen, ganz praktischen Entscheidungen, die anstehen mögen.Auf das diese, im Sinne eines „guten Lebens“ dann als „gute Entscheidungen“ gefühlt und umgesetzt werden können.„Weil nichts guten Entscheidungen so sehr im Wege steht, wie falsche und irrige Ideen davon, was eigentlich eine Entscheidung ist, warum man Entscheidungen treffen sollte, woran man dabei Maß nehmen sollte, wer oder was dabei in uns entscheidend ist“.Eine Aufgabenstellung, die Quarch sich gibt und die er überzeugend im Buch erfüllt. Sehr verständlich und aufeinander aufbauend, so dass der Leser nach der Lektüre die eigenen Entscheidungsprozesse wesentlich reflektierter anzugehen versteht, als vor der Lektüre.Dabei sind die Themen des Buches nicht rein trocken und nur intellektuell ausgerichtet. Gerade der Intuition, dem „Entscheiden aus dem Herzen“ in Form von Eingebungen, Emotionen, der Stimme des Gewissens und vielem mehr widmet Quarch ein beachtenswertes Kapitel und führt auch die Hineinnahem entwicklungsanstoßender „Impulse“ (einem „Ruf folgen“ ebenso, wie Dinge auch „geschehen lassen können“ und anderes) nahtlos mit in das Themenfeld ein.Im Gesamten eine gut lesbare Lektüre mit Tiefe, die an die Wurzeln dessen geht, wo und wie eine Person Entscheidungen trifft und die Augen für die vielfachen Impulse, Intuitionen und sachlichen Überlegungen öffnet, die zu überzeugenden Entscheidungsfindungen wichtig sind.

  • PB
    2020-04-04 09:35

    Vorab: mir scheint es durchaus sinnvoll und klug, sich darüber Gedanken zu machen, wie meine/unsere Entscheidungen zustande kommen. Deswegen habe ich mir das Buch auch bestellt.Beim Lesen des Buches wurde mir immer unklarer, um welche Art von Entscheidungen es dem Autor geht. Im Schlusswort schreibt er: "Bei guten Entscheidungen geht es nicht darum, bestimmte Ziele zu erreichen oder Bedürfnisse zu befriedigen. ..... es geht darum Stimmigkeit und Einklang zu erzeugen."Gemeint ist hier, laut Quarch: "Einklang und Harmonie der Seele zu erzeugen: mit sich und mit der Welt in der Sie leben."Damit wäre dann doch wieder ein Ziel definiert, nämlich Stimmigkeit, Harmonie und Einklang zu erzeugen!Nun ja, wer dazu Gedanken und Impulse braucht, der kann das Buch gut gebrauchen. Der Autor erläutert das eine und andere gerne anhand von den alten Griechen: Sokrates, Herakles, Paris, Alkestis, Odysseus und Konsorten.Jetzt muss ich mich entscheiden: ob ich das Buch behalte oder nicht. Mal sehen, ob ich im Buch selber dazu eine Entscheidungshilfe finde ....

  • Buchdoktor and Family
    2020-03-18 10:45

    Immer diese Entscheidungen! Würde ich aus einem Buch mit rund 200 Seiten und der kleinen Silhouette einer Denkerfigur auf dem Cover etwas Neues über Entscheidungsprozesse erfahren können? Um in meiner persönlichen Frage vorwärts zu kommen, warum Menschen Rat suchen und wie der Wert von Ratschlägen einzuschätzen ist, habe ich das Zeitkapital dafür gern investiert.Als Philosoph definiert Christoph Quarch zunächst den Begriff Entscheidung, warum wir Entscheidungen fällen müssen, ähnlich wie einen Baum, oder sie treffen und festhalten, damit sie nicht an uns vorbei rauschen. Er verdeutlicht die privilegierte Stellung der Menschen, die über die Freiheit und den Mut verfügen, um sich zu entscheiden. Um Entscheidungen zu treffen, sind zunächst Wertmaßstäbe nötig, auch Empathie und Takt. Meine Eingangsfrage nach dem Wert von Ratschlägen kleidet Quarch in ein Kostüm aus dem antiken Griechenland und fragt nach dem Orakel, das uns Orientierung geben könnte. Warum einige Menschen trotz allgemeiner Überforderung in einer Überflussgesellschaft genau zu wissen scheinen, was sie wollen, andere dagegen nicht, führt ihn zu der Frage: Wer bin ich und was will ich? Indem der Autor an zahlreichen Beispielen den Unterschied zwischen Kopf und Bauch, Geist und Seele, rational und irrational herausarbeitet, vermittelt Quarch im Grunde Schlüsselqualifikationen für Entscheider. Es geht hier nicht um Pro-und-Kontra-Listen, sondern z. B. um existenzielle Fragen der Partnerbeziehung oder der beruflichen Zukunft.Im etwas umfangreicheren zweiten Teil des Buches geht es um Entscheidungshelfer, Methoden oder Werkzeuge, die Entscheidungsprozesse unterstützen könnten. Quarchs fiktive Probanden beantworten ihre Fragen, indem sie den Kopf frei bekommen, auf körperliche Signale hören, ihr Taktgefühl zu Worte kommen lassen, anderen zuhören oder vor einem entscheidenden Auftritt dafür proben. Auch Ratschläge vertrauter Personen werden als Werkzeug genannt, so dass ich tatsächlich den Bogen zur Gewichtung von Ratschlägen schlagen konnte.Christoph Quarchs Text wirkt humorvoll und mit leichter Hand niedergeschrieben, dazu trägt auch ein für das Auge angenehmes Seitenlayout bei. Erstaunlich, welch ermunternde Wirkung allein durch einen kleinen Absatz in kontrastierender Schrifttype ausgelöst werden kann.Können Sie persönlich vom philosophischen Ansatz des Autors und von den Denkern der Antike lernen? Das hängt davon ab, ob Sie sich auf das Menschenbild der Antike einlassen möchten (der Mensch als Gemeinschaftswesen im Gegensatz zum vereinzelten Konsumenten der Gegenwart) und den umfassenderen Bildungsbegriff (die Soft Skills) jener Zeit. Die nötige Achtsamkeit können die Denker der Antike sicherlich vermitteln, um für den eigenen moralischen Kompass zwischen den Kategorien menschliche Verbundenheit einerseits und Moral und Gesetz andererseits zu unterscheiden lernen.